Wir in Einsatz-3

Wellensittich macht Hausbesuch

Am 10.05.2013 bekamen wir einen Anruf vom Ordnungsamt, dass in Niendorf bei Papendorf ein Wellensittich gefunden wurde. Wir fuhren sofort zu der Adresse. Die Finder erzählten uns, dass der Wellensittich durch die offene Balkontür ins Wohnzimmer flog und ganz orientierungslos umherflatterte. Die Kinderversuchten ihn einzufangen, was ihnen mit sehr viel Geduld und Ruhe dann auch gelang. Da sie keinen Vogelkäfig hatten, setzen sie den kleinen, erschöpften Vogel in einen Papierkorb und verdecken die Öffnung mit einer Zeitung. Dort kam der Wellensittich dann langsam wieder zur Ruhe und erholte sich sehr schnell von dem Schock.

Wir nahmen das kleine Kerlchen mit und bedankten uns noch mal bei der Familie, dass sie uns informiert haben.
Nun lebt der Wellensittich zusammen mit unseren anderen Ziervögeln und flattert den ganzen Tag vergnügt umher.

Orientierungsloser Hundeopa aufgefunden

Am 05.06.2013 erreichte uns ein dringender Hilferuf. Passanten fanden in Satow an der AVIA Tankstelle einen völlig geschwächten, älteren Labrador Rüden der völlig orientierungslos umher lief. Wir holten ihn sofort zu uns auf den Tierschutzhof, und mussten zu unserem Erschrecken feststellen, dass der ganze Körper des Hundes mit entzündeten Liegestellen übersät war. Der Labrador Rüde war so sehr geschwächt, dass er kaum laufen konnte. Da die Liegestellen so massiv entzündet sind, muss der liebevolle Hundeopa nun mehrere Wochen mit einem Antibiotikum behandelt werden. Auch die Schwellungen in seinem Gesicht, an den Pfoten und Hoden sagen nichts gutes. In der nächsten Woche haben wir bei einem Tierarzt-Spezialisten einen Termin bekommen und werden den liebevollen Labrador Rüden komplett untersuchen lassen um heraus zu finden was  dem lieben und sehr menschenbezogenen Rüden fehlt.

Feldhase vor sicherem Tot gerettet

Vor einigen Tagen brachten uns aufmerksame Passanten ein Feldhasenbaby, welches sie beim Spaziergang am Waldrand gefunden haben. Es war sehr schwach und von der Mutter war weit und breit nichts zu sehen. Also nahmen die Tierfreunde das kleine Häschen mit und brachten es zu uns in die Tierhilfe.

Hasen vor Schlachtung gerettet

Diese beiden wunderschönen Hasen sollten als „Osterbraten“ geschlachtet werden. Als wir das hörten fuhren wir sofort zu den Besitzern. Mit viel Überredungsarbeit haben wir es geschafft den beiden das Leben zu retten.

Nun leben die kleinen Löffler bei uns auf dem Tierschutzhof zusammen mit ihren Artgenossen und genießen die Osterfeiertage mit einer extra Möhre. Sie sind über glücklich am Leben zu sein und hoppeln den ganzen Tag vergnügt umher.

Schweine allein‘ zurück gelassen!

Februar 2013 erhielten wir einen Anruf durch unser Veterinäramt. Drei Schweine wurden über eine Woche in einem kleinen Verschlag auf einem Grundstück auf sich allein gestellt zurück gelassen. Der Hauseigentühmer verschwand und lies die Tiere einfach zurück. Wir fuhren gleich los um die Schweine dort zu befreien. Was wir vorfanden, war schlimmer als wir dachten.

Eins der drei Schweine überlebte die lange Zeit ohne Wasser und Futter nicht, und war bereits verstorben.Die anderen beiden Schweine frassen in ihrer Not an dem verstorbenen Tier und auch die Ringelschwänze der beiden waren angenagt.
Der Verschlag in dem die Tiere zurück gelassen wurden war dunkel,feucht und stank erbärmlich.Die Tiere lagen auf dem blanken Betonboden,getränkt in Urin und Kot.

Es war kein Stroh und kein Heu in dem kleinen Stall, weit und breit kein Wasser zu finden. Die Schweine waren völlig abgemagert, überall auf ihrer Haut waren blutige und offene Wunden zu sehen. Da fragt man sich welche Menschen so etwas machen.
Wir schauten uns dieses Elend nicht lange an und beschlossen die Schweine gleich mitzunehmen. Wir haben sie mit viel Liebe und Zuwendung aufgepäppelt.Durch die schnelle Reaktion des Veterinäramtes haben die beiden Schweine noch mal Glück gehabt.
Mitlerweile sind die beiden Schweine glücklich vermittelt. Sie sind auf einem Biohof untergekommen in dem sie ihr restliches Leben verbringen können. Sie fühlen sich „sauwohl“ und genießen ihr neues Zuhause.

Einfach allein zurück gelassen

Dezember 2012 erreichte uns ein trauriger Hilferuf. Nachbarn berichteten uns, dass auf dem Nachbargrundstück ein kleiner Hund nach Verkauf des Hauses einfach zurück gelassen wurde. Schon seit Wochen wurde der ehemalige Hausbesitzer nicht mehr gesehen.
Die Nachbarn versorgten in dieser Zeit immer wieder den hilflosen Rüden mit Wasser und Futter, denn niemand sonst fühlte sich für diesen niedlichen Rüden verantwortlich. Als wir von diesem traurigen Schiksal erfuhren, holten wir den Hund mit Hilfe des Amtes zu uns auf den Tierschutzhof.

Am Tag der Ankunft war der traurige Rüde in einem schrecklichen Zustand. Der Rüde war völlig abgemagert und sein ganzer Körper war mit blutigen, kahlen Stellen versehen. Sofort brachten wir den kranken Rüden zu unserem Tierarzt, wo ein starker Dermodex Milbenbefall festgestellt wurde.
Im Anschluss haben wir sofort mit einer Haut-Therapie begonnen und inzwischen zeigt diese auch die erste Wirkung. Die Haut hat sich schon ein wenig beruhigt und die blutigen Stellen sind teilweise schon zugewachsen. Nun muss nur noch das Fell nachwachsen und schon bald sieht Benji wieder aus wie ein gesunder wunderschöner Hund.
Benjie ist trotz seiner traurigen Vergangenheit ein sehr fröhlicher, netter Hund, der sich stets von seiner besten Seite zeigt. Anderen Hunden gegenüber ist er stets freundlich. Da Benjie womöglich den Hof seines ehemaligen Besitzers nie verlassen hat, kennt der Rüde noch nicht so viele Umwelteindrücke. Die Leinenführigkeit klappt jedoch schon prima.

Verwarloster Kater komplett mit Öl verschmiert

Vor einigen Tagen bekamen wir einen Anruf von der Rettungsleitstelle, dass ein Kater verwarlost aufgefunden wurde.  Als wir zum Fundort kamen, trauten wir unseren Augen nicht. Wir fanden einen extrem abgemargerten, ausgetrockneten Kater vor, und das gesammte Fell war mit Motor-Öl verklebt.
Wir nahmen den Kater schnell mit und brachten ihn zu unserem Tierarzt, der ihn dann auch gleich mit Flüssigkeit versorgte. Der Liebenswerte Kater wurde im Anschluss gebadet. Wir mussten das waschen  in den nächsten Tagen öfters wiederholen , um ihn komplett von der klebriegen Flüssigkeit zu befreien.

Mitlerweile geht es ihm etwas besser. Jedoch das Fell fällt an den Stellen, wo die Öl-Verklebungen waren aus. Es wird wohl einige Zeit dauern bis es wieder nachwächst. Ohne unsere Hilfe wäre der wunderschöne Kater womöglich gestorben.

Verwahrloster Hund bekommt bei uns Zuflucht!

Am 30. November wurde bei uns eine niedliche Hündin abgegeben. Die Kleine lief bereits zwei Wochen herrenlos umher, bis jemand sich der Hündin annahm und sie letztendlich zu uns brachte. Die ca. 2- jährige Hündin namens Jule, ist in einem katastrophalen Zustand zu uns gekommen.

Ihr Fell ist komplett verfilzt und mit Dreck übersehen, es gibt kaum noch eine saubere und gepflegte Stelle. Jule kann nicht richtig sehen und laufen, weil ein Teil des Fells ins Gesicht gewachsen ist. Ihre Augen sind ganz verklebt und an ihren Pfoten haben sich zahlreiche verfilzte Knoten gebildet. Dem Aussehen nach zu beurteilen lebte die kleine Jule bei Besitzern, die nicht das nötige Wissen hatten, sich artgerecht um einen Hund zu kümmert.
Da die Hündin sehr ängstlich ist, lebte sie vermutlich ganz auf sich allein‘ gestellt, ohne menschlichen Bezug.

Seit Anfang Dezember lebt Jule nun bei unserer Pflegestelle Frau Pauling. Dort bekommt die völlig verwahrloste Hündin endlich die Liebe und Aufmerksamkeit die Sie womöglich nie erfahren hat. Mit viel Liebe und Geduld wird Jule von Tag zu Tag zutraulicher und überwindet immer mehr Ihre Scheu vor Menschen. In mehreren Sitzungen die insgesamt weit mehr als neun Stunden dauerten hat Frau Pauling es geschafft die Hündin von ihrem verfilzten Pelz zu befreien. Die Haare waren bis auf die Haut verfilzt und es erforderte viel Feingefühl. Jules Augen erforderten besonders viel Zeit, denn das Fell war dort so sehr verfilzt, das Jule nicht richtig sehen konnte. Als die Augen endlich frei geschnitten waren mussten wir jedoch feststellen dass die verängstigte Hündin blind ist. Dies bestätigte auch unser Tierarzt.

Vier Hunde aus der Hölle gerettet!

Auch dieses Mal ist es und mit Hilfe des Veterinäramtes gelungen vier Hunde aus ihren Verließen zu retten. Als wir auf das Grundstück kamen, trauten wir unseren Augen nicht…weit und breit waren Hunde in kleinen Zwingern mit kaputten und durchnästen Hütten untergebracht. Einige Vierbeiner konnten wir nach langem Diskutieren mit dem ‚Besitzer‘ aus den schrecklichen Umständen befreien.

Viele der geretteten Hunde waren total verstört und panisch vor Angst. Mit Futter mussten wir erstmal das Vertrauen der Vierbeiner gewinnen. Als wir dann endlich die Hunde im Auto hatten, sah man in deren traurigen Augen, die Erleichterung und den Dank, dass wir sie aus ihrer erbärmlichen Lage befreit haben.

Mittlerweile haben sich alle Hunde super bei uns eingelebt und fühlen sich richtig wohl. Nun liegt es nur noch an uns den Vierbeinern das richtige Hundeleben zu zeigen.

Diese Hunde konnten wir bei unserem ersten Einsatz retten:
Husky Sam
Spike wurde gerettet
Molly hat bereits ein neues Zuhause gefunden.

Der zweite Einsatz war ein voller Erfolg und es konnten weitere Hunde gerettet werden.

Wir haben es geschafft!

Hilferuf- Welpe in Lebensgefahr!

Rückblick:
Uns erreichte ein dringender Hilferuf. Ein kleiner Schäferhundmix Welpe mit einer schweren Magendrehung war in Lebensgefahr. Wir handelten sofort und haben den leidenden Welpen durch unseren Tierarzt sofort not- operieren lassen.
Durch unser schnelles Handeln konnte der leidende Welpe in letzter Sekunde gerettet werden. Unser kleines Sorgenkind befindet sich nun bei unserer Pflegestelle auf Rügen und wird mit viel Liebe wieder gesund gepflegt.