Wir im Einsatz-2

Happy End für Bella

Bella wurde auf einem Acker von der Polizei entdeckt. Sie lief orientierungslos herum.

Bella kam mit unerträglichen Augenschmerzen zu uns. Sie hat grünen Star und ihr Augendruck hat sich dadurch enorm vergrößert. Einige Tierärzte rieten uns, den Hund zu erlösen und einzuschläfern. Aber sie war so aktiv, lieb und verschmust. Sie schien ihr Leben noch nicht aufgegeben zu haben. Also haben wir uns mit einer Augenspezialistin zusammengesetzt.
Nachdem wir uns letzten Endes dafür entschieden haben Bella nicht einschläfern zulassen sondern ihr eine zweite Chance zu geben, ist diese zauberhafte Hündin wahrlich aufgeblüht. Ihre Medikamente haben glücklicherweise angeschlagen und seitdem geht es ihr deutlich besser. Vor kurzem hatte sich nun auch der ehemalige Besitzer bei uns gemeldet und war sehr froh darüber seine Hündin bei uns anzutreffen. Am 28.02 war es dann endlich soweit. Bella und ihr Herrchen konnten sich nach langer Zeit wieder in die Arme schließen und gemeinsam nach Hause fahren. Wir möchten uns nochmal recht herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die all dies möglich gemacht haben und für ein Happy End in diesem besondern Fall sorgten.

Schrecklicher Einsatz

Am vergangenen Mittwoch waren wir im Einsatz bei einem Tiermessi. Als wir das Grundstück betraten, bot sich uns ein Bild des Schreckens.
Verfaulte Fleischreste lagen neben Schädeln, Knochen und verschimmelten Essensresten. Wie wir später rausfanden, war dies das Futter der Hunde. Dann konnten die Hunde ja nur schlecht aussehen. Und schlecht ist weit untertrieben.

Denn als wir die ersten Hunde zu Gesicht bekamen, konnten wir gar nicht glauben, dass eben diese noch am Leben waren. Haut auf Knochen. Mehr als untergewichtig. Angsteinflößend.
Das Fell verfilzt, die Zähne teilweise verfault. Von Pflege keine Spur.
Einige Hunde hatten sich vom Verhalten her stark zurück entwickelt. Sie verhielten sich wie Wölfe und blieben stets auf einer Distanz von mindestens 10 Metern.

Wir mussten erst einmal unsere Gedanken sammeln, bevor wir mit der Arbeit beginnen konnten.
Solch ein Elend sieht man selten.
Einige wenige Hunde waren noch an den Menschen gewöhnt und bedingt zutraulich. In Absprache mit dem Besitzer des Grundstücks konnten wir fünf Hunde sofort mitnehmen. Wir versicherten aber eindringlich wiederzukommen und zu versuchen mehr Hunde zu retten.

Die Fahrt haben die Hunde gut überstanden. Bei uns leben sie alle gemeinsam. Langsam versuchen wir sie an Hundefutter zu gewöhnen. Erste Erfolge sind schon zu sehen. Die Hunde nehmen an Gewicht zu und mögen jetzt sogar Streicheleinheiten.
Leider musste eine Hündin noch am Tag der Rettung eingeschläfert werden. Sie hatte Wasser in der Lunge und einen schweren Herzfehler. Da dieser nie behandelt wurde, hatte sie vorstellbare Schmerzen.

Wir sind traurig, dass wir die Hündin verloren haben und glücklich, dass wir vier Hunden ein neues Leben schenken können.

Nun wünschen wir uns für die geretteten Hunde ein neues, tolles Zuhause.

Schrecklicher Fund

Vor einigen Tagen wurden diese beiden, eigentlich sehr hübschen, Jack Russel Terrier bei uns abgegeben. Sie irrten verstört umher und der Finder hat sie zu uns gebracht.
 

Die drahtige Parson Jack Russel Dame hatte im Gesicht eine riesige Bisswunde, welche Zentimeter-tief in das Fleisch ragte. Außerdem hatte sie an der vorderen Pfote eine große Wunde mit drei tiefen Löchern, die sehr entzündet waren. Sie hatte so starke Schmerzen, dass sie am ganzen Körper zitterte. Ihre Augen waren schwer entzündet und geschwollen.

Die Kurzhaar Jack Russel Terrier Dame hatte ebenfalls mehrere Bisswunden und Narben im Gesicht. Wir haben vergeblich versucht, die Augen dieser tollen Hundedame zu finden, da ihre Augen komplett zugeklebt waren, sodass sie nichts, rein gar nichts, mehr sah. Nachdem wir ihre Augen gereinigt haben, taute sie auf und freute sich nette Menschen zu sehen.

Immer wieder treiben uns solche Geschehnisse Tränen in die Augen.Was haben diese beiden Hunde nur erlebt

Kätzchen vor dem Tod gerettet

Eine Frau hat am 24.08.2013 beobachtet, wie eine älterer Mann die zwei Kitten emotionslos auf ein Feld geworfen hat. Sie nahm die Katzenbabies mit und brachte sie zu uns.

Als die beiden Kleinen ankamen, waren sie sehr verdreckt, haben sich kaum bewegt und dem Tode näher als dem Leben. Nur durch den bedingungslosen Einsatz der Frau und durch unseren liebevollen und zeitintensiven Umgang mit den süßen Katzen konnten wir ihnen das Leben retten.

Die Kitten werden alle zwei Stunden mit Milch gefüttert. Hierbei handelt es sich um spezielle Aufzuchtmilch von ROYAL CANIN, da die Katzen von anderen Milchsorten Darmprobleme bekommen haben.

Da die Milch sehr teuer ist, würden wir uns über jede Hilfe freuen.

Wenn auch Sie auch helfen möchten, können Sie uns mit einer Geldspende helfen oder uns mit Katzenmilchpulver von ROYAL CANIN unterstützen, welches sowohl im Internet bestellbar oder auch in vielen Zoofachgeschäften erhältlich ist. Schauen Sie nicht weg! Die Kleinen brauchen Sie! Jede Dose hilft.

Tolles Schwein gerettet!

Wursti wurde durch eine Tierschützerin freigekauft, da dieses wunderbare Schwein geschlachtet werden sollte. Nun lebt Wursti bei uns auf dem Hof und wir hätten es uns nicht verziehen, wenn dieses tolle Tier zu Fleisch verarbeitet worden wäre, denn es tollt mit den Kindern rum, lässt sich super gerne streicheln und kraulen und fühlt sich sauwohl. Nun steht der Bau eines neuen Geheges für all unsere Schweine in Planung, damit sie ordentlich suhlen, toben, fressen und schlafen können.

Nicht der übliche Einsatz..

Vor kurzem erhielten wir einen Anruf aus Güstrow, dass eine Schlange gefunden wurde. Also haben wir uns

auf dem Weg gemacht um das Tier abzuholen. Uns war die Art nicht bekannt, weshalb wir das Tier mit einer Box eingefangen haben und erstmal hier bei uns in ein warmes Terrarium gesetzt haben. Die Schlange hat sich sofort versteckt. Einer unserer Mitarbeiter hat dann herausgefunden, dass es sich bei dem Tier um eine Westliche Hakennasennatter (Heterodon nasicus) handelt. Den Eigentümer der Schlange konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden.

Schwalbenbaby vor sicherem Tot gerettet…

Am Samstag den 08.06.2013 fanden wir beim Ausmisten unseres Pferdestalles, ein fast totes Schwalbenbaby, dass womöglich aus dem Nest gefallen ist.

Wir nahmen das ausgekühlte und sehr schwache Vögelchen und versuchten es sofort mit Wärmflaschen und Decken zu wärmen. Nach einigen Minuten begann es den Kopf schon wieder leicht zu heben. Wir machten uns auf die Suche nach ein paar Fliegen, die wir dem Vögelchen geben können. Das Füttern war zum Anfang noch etwas schwierig, da das Kleine immer noch ziemlich schwach war und den Schnabel nicht öffnen konnte. Aber mit etwas Geduld schafften wir es endlich, dass er seine erste Fliege gefressen hat. Danach ging alles einfacher.

Mitlerweile geht es dem süßen Schwalbenbaby viel besser und es frist auch bei jeder Mahlzeit seine 1-2 Fliegen. Und sie scheinen zu schmecken.

Herrenlose Hündin bekommt bei uns Zuflucht

Seit Wochen lief die ängstliche Hündin bei eisiger Kälte herrenlos umher. Sie wurde immer wieder gesehen, jedoch wenn Hilfe vor Ort war, war die wunderschöne Hündin verschwunden. Die verschüchterte Hündin versteckte sich immer wieder, bis sie endlich eingefangen werden konnte, vergingen Tage. Am Freitag den 07.12.2012 wurde July zu uns auf den Tierschutzhof gebracht.

Bei Ankunft war die wunderschöne Hündin sehr verängstigt, womöglich hat sie zuvor Schlimmes erlebt oder sehr schlechte Erfahrungen mit  Menschen gemacht. An den ersten Tagen wollte die traumatisierte Hündin ihr Körbchen nicht verlassen. Verängstigt mit geduckter Haltung verharrte sie hier ohne sich zu bewegen. Zum Lösen mussten wir die verschüchterte Hündin hinaus tragen. Sie wollte nicht einen Schritt gehen. Immerzu legte sie sich platt auf den Boden. An Laufen war nicht zu denken.
11.12.2012 July macht Vorschritte
Mit viel Liebe und Übung haben wir es inzwischen geschafft, dass July schon ein wenig an der Leine geht. Ihr Gang ist jedoch noch sehr geduckt und unsicher. Mit Homöopathie, Massagen und viel Training wollen wir das Selbstbewusstsein der Hündin stärken.

Wir sind uns sicher das July in ein paar Wochen sehr gute Fortschritte macht.Nun hat July endlich eine neue liebevolle Familie gefunden, bei der sich die Hündin wohlfühlen kann.

Welpen vor schrecklichem Tod gerettet!

Inzwischen hat jeder der kleinen Racker ein neues Zuhause gefunden.

Rückblick:
Am 09.12.2012 erreichte uns ein trauriger Anruf. Studenten erzählten uns, dass sie aus der Nachbarschaft in letzter Sekunde 6 Welpen retten konnten. Kurz nach der Geburt wollte der Besitzer die niedlichen Babys ertränken. Trotz zureden wollte der Mann die Welpen nicht bei seiner Hündin lassen. Mit viel Überredung konnten die Studenten den Tod der Welpen verhindern und der Mann übergab ihnen die hilflosen Welpen.
Noch am selben Tag wurden die winzigen Babys zu uns auf den Tierschutzhof gebracht.

Jedoch eines hat es leider nicht geschafft. Alle anderen fünf Racker sind wohlauf und werden liebevoll von uns umsorgt. Von nun an heißt es für uns alle zwei Stunden Fläschchen geben und Bäuchlein reiben-auch Nachts und an den Weihnachtstagen!

Katze vor sicherem Tod gerettet!

Vergangene Woche fanden wir ein extrem abgemagertes ,hilfloses Kätzchen. Das junge Tier wurde umgehend von uns zum Tierarzt gebracht…und das in letzter Sekunde.

Die arme Katze litt an einer starken Lungenentzündung und hatte ganz schleimige Augen, die ersten Tage musste das Tier an einen Tropf gehängt werden. Nach weiteren kritischen Tagen konnte sich die Katze jedoch wieder erholen und hat sich nun super entwickelt. Mittlerweile geht es dem Kätzchen wieder so gut, dass es in ein neues Zuhause vermittelt werden kann. Die bezaubernde Katze ist trotz ihrer schlechten Vergangenheit  sehr verschmust und zutraulich.

Mitlerweile haben wir für die verschmuste Maus ein leibevolles neues Zuhause in Lübeck gefunden, wo sie sich pudelwohl fühlt und verwöhnt wird.

Hunde in Welpenklappe ausgesetzt!

Am  Abend des 06.01.13 wurden wir durch den Alarm unserer Welpenklappe aufmerksam gemacht. Sofort schauten wir nach. Man sah nur noch ein schwarzes Auto in der Dunkelheit verschwinden.Als wir in die Welpenklappe hinein sahen,schauten uns zwei ausgewachsene Hunde an.Sofort brachten wir sie ins Warme und mussten zu unserem Erschrecken feststellen das einer der eiden Hunde nur auf drei Beinen lief.

Bei der üblichen Eingangsuntersuchung bemerkten wir auch, dass die beiden Hunde sehr unterernährt sind. Wir haben den beiden Vierbeinern die Namen Emma und Jimmy gegeben. Durch die täglichen Gassirunden haben wir feststellen können, dass es Emma überhaupt nicht stört, nur mir drei Beinen zu laufen. Sie kann Treppen steigen und tobt gerne umher. Beide Hunde sind äußerst liebenswerte und freundliche Hunde.

Mitlerweile sind Emma und Jimmy glücklich vermittelt und fühlen sich richtig gut in ihren neuen Familien.

Ein Eichhönchen hatte Glück im Unglück…

Vor einigen Tagen brachten uns aufmerksame Passanten ein total verstörtes Eichhörnchenbaby. Sie erzählten uns, dass sie beim Spaziergang ein überfahrenes Eichhörnchen gefunden haben. Als sie weitergehen wollte erblickten sie im Gebüsch das kleine Eichhörnchenbaby, das total verstört da saß. Sie fingen es ein und brachten es dann zu uns in die Tierhilfe.

Wir machten gleich eine Flasche Aufzuchtsmilch fertig und mit etwas Geduld trank es auch ein paar Schlucke. Mittlerweile trinkt es die Milch schon selbständig und fängt sogar schon an, feste Nahrung zu fressen.

Zusammen mit fleißigen Helfern bauten wir ein Auswilderungsgehege, in dem das Eichhörnchen bereits ausgewildert wird, damit es bald wieder in die große weite Welt hinaus kann.